Gedanken zum Leben

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Nicht alle Träume werden wahr,

aber immer kommt ein neuer Morgen

und ein Vogel singt im Baum.

Rabindranath Tagore

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Engeln

Vom

Leben

 

Aktualisiert

Samstag, 27. Dezember 2008

 

Hier möchte ich das Thema Leben von verschiedenen Seiten beleuchten.

Die Erde - ein sterbender Planet?

Wie lange wird es noch Leben auf der Erde geben?

Die Menschen früherer Zeiten haben schon mit dem Raubbau angefangen, aber je weiter die so genannte Kultur fortschreitet, umso mehr hat die Natur zu leiden. Wälder werden abgeholzt, Lebensgemeinschaften von Pflanzen und Tieren zerstört, die Luft wird mit Giften gefüllt ...

Ist es nicht traurig, dass Pflanzen und Tiere unter Naturschutz gestellt werden müssen, weil der Mensch sie sonst ausrottet?

Es wird so viel von Tierschutz, Naturschutz und Umweltschutz geredet. Wer hält sich wirklich daran?

Geht in unsere Wälder und Freizeitgebiete und schaut euch an, wie Wanderer dort hausen. Lärm schreckt die Tiere auf, Pflanzen werden ausgerissen und weggeworfen, Bäume und Sträucher beschädigt.

Picknick im Freien - wunderbar! Und wohin mit den Resten und Abfällen? Die "Anständigen" verstecken ihren Müll im nächsten Gebüsch, die "Sorglosen" lassen alles liegen und ziehen weiter.

Die Natur antwortet mit Unwettern, Orkanen, Erdbeben, aber der Mensch erkennt die Zeichen nicht!

Die zehn letzten Beiträge zu diesem Thema

Gedanken zum Advent

Advent - Vorfreude auf Weihnachten. Zwar ist das Fest inzwischen bei vielen Menschen zu einem Konsumrummel abgeglitten, aber vielleicht könnt Ihr den Advent in diesem Jahr sinnvoll gestalten?

Nehmt Euch ein wenig Zeit für Eure Kinder! Wir beschäftigen uns viel zu viel mit den unwichtigen Dingen. Warum nicht einmal - statt am Fernseher zu sitzen - Sterne basteln, Fensterbilder kleben und Adventsgeschichten vorlesen? Können Eure Kinder noch Adventslieder singen?

In diesem Sinne wünsche ich allen Familien eine gesegnete Adventszeit!

Lied des Lebens

(Verfasser unbekannt)

Alles trägt Musik in sich. Leben - ein gewaltig Klingen.

Fels und Stein und Erde singen Gott zur Ehre  - ewiglich.

Jeder Grashalm - Blatt vom Baum kündet Majestät des Lebens.

Und sie singen nicht vergebens, allzeit schwingend wie im Traum.

Kreaturen aller Art singen ihre eignen Lieder,

nehmen Abschied - kehren wieder in die ew’ge Gegenwart.

Mannigfaltig ist der Sang von den vielen Millionen,

die in höheren Reichen wohnen. Lied des Lebens - Sphärenklang.

Kennst Du Weg und Ziel ?

Hast du dein Leben "eingenordet"? Weißt du, wo dein Ziel ist, damit du deinen Weg auch findest?

Kennst du die Richtung, die du einschlagen musst, damit du auch sicher an dein Ziel gelangst?

Immer mehr Menschen laufen in die Irre, sind ziellos geworden, haben es aufgegeben, weiter nach dem richtigen Weg zu suchen. Sie lassen sich fallen und werfen ihr Leben weg.

Heinz Rühmann hat einmal gesagt: "Sorgen ertrinken nicht in Alkohol, sie können schwimmen!"

Auch die Flucht in andere Drogen hilft dir nicht aus deinen Problemen, sondern bringt dich nur noch tiefer in die Hoffnungslosigkeit.

Versuche Dein Leben fest in beide Hände zu nehmen. Genieße jeden Tag, an dem du gesund bist. Sei dankbar für alles Gute, das dein Leben dir schenkt. Sei dankbar für die Menschen, die dich verstehen und gut zu dir sind. Sei dankbar für jede Hand, die sich dir helfend reicht. Und vergiss nie:

"Niemand ist so arm, dass er nicht für einen noch Ärmeren ein Sonnenstrahl, ein Lebenslicht werden könnte - niemand ist so reich, dass er nicht beides brauchte."

Liebe dein Leben

Die einzige Art, mit dem Leben fertig zu werden, ist die, dass man es liebt. - Georges Bernanos

Dein Leben ist wie ein Fluss.

Du bewegst dich unaufhaltsam in eine Richtung: von der Quelle, wo du geboren wurdest, bis zur Mündung, wo dich im Tod das große Meer der Ewigkeit aufnimmt.

Rechts und links an deinem Lebensweg gibt es vielerlei Dinge, schöne und hässliche. Du musst sie in Kauf nehmen. Es ist deine Entscheidung, wie weit du dich mit ihnen beschäftigst, ob du dich von ihnen ablenken lässt, ob sie dich bereichern oder ob du dich vielleicht sogar mit ihnen besudelst.

Nicht immer hast du die Möglichkeit, allen Schmutz von dir abzuhalten. So wie die Menschen die Flüsse mit ihren Abfällen verunreinigen, so wird man auch auf dich manches abwälzen, was dir schaden kann. Aber so wie ein Fluss es schafft, sich von allem Schmutz selbst zu reinigen und zu regenerieren, so kannst auch du deinen Willen einsetzen, damit du deinen Lebensfluss immer wieder reinigen und unbeirrt deinem Ziel entgegen streben kannst.

Nur eines ist wichtig auf deinem Weg. Du musst dein Leben lieben. Es muss dir so viel wert sein, dass du dich immer wieder bemühst, es gesund zu erhalten. Wirf dein Leben nicht achtlos weg. Du hast nur eines. Nimm alles Schöne mit offenen Augen auf. Nimm alles Gute mit offenem Herzen auf. Dem Hässlichen und Bösen aber verschließe dich. Weise es von dir, wenn es dich bedrängt. Hab den Mut, deinem Feind offen zu sagen, dass du seinen Weg nicht gehen willst, dass du seine Meinung nicht teilst. „man“ ist ein gefährlicher Feind! „man“ macht das so, „man muss dieses und jenes tun, „man“ will dies und das...

Sei nicht „man“, sondern „ich“! Lass dich nicht von der Menge ergreifen und fortreißen und:

„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu sein.“ – Margaret Mitchell

Unsere Freiheit in der richtigen Sicht

Wichtig bei der Freiheit ist die richtige Sicht. Ich muss meine Augen öffnen und sehen, wie weit ich meine Freiheit ausdehnen darf.

sehen - ...sicht 

Die Ansicht des anderen gelten lassen, auch wenn ich sie nicht teile.

Niemanden mit Absicht verletzen.

Die Aufsicht über die Menschen, die mir anvertraut sind, nicht vernachlässigen, z.B. meine Kinder oder die Angestellten, deren Vorgesetzter ich bin.

Einsicht haben in die Not meiner Umwelt.

Nachsicht haben mit den Fehlern und Schwächen anderer.

Rücksicht nehmen auf Hilfsbedürftige.

Arbeiten mit Umsicht ausführen.

Die Übersicht über die Notwendigkeiten im Leben nie verlieren.

Angebern und  rechthaberischen Menschen mit Vorsicht begegnen.

Das Leben mit Weitsicht gestalten.

Wenn alle Menschen auf der Welt die richtige Sicht hätten, und wenn niemand seine Freiheiten auf Kosten anderer ausleben würde, wären alle Gesetze überflüssig.

Wenn ...

Der Jammer mit den Weltverbesserern ist, dass sie nicht bei sich selber anfangen. - Thornton Wilder

Warum sollen wir nicht schon einmal anfangen, unsere Freiheit richtig zu nutzen?

Deine Freiheit und die Freiheit der anderen 

Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem andern nicht schadet. - Ludwig Ganghofer

Ich glaube, die meisten Menschen träumen von einer absoluten Freiheit.

Wir möchte immer und überall tun und lassen können, was wir gerade wollen.

Aber an allen Ecken und Enden werden uns Grenzen gesetzt: in unseren eigenen Fähigkeiten, in den Naturgesetzen, vor allem aber im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen.

Ich kann nicht wie ein Vogel auf den nächsten Baum fliegen oder wie ein Fisch unter Wasser leben. Ich kann nicht chinesisch sprechen, wenn ich es nicht gelernt habe. Ich kann nicht an einem Marathon-Lauf teilnehmen, wenn ich gerade ein Bein gebrochen habe ...

Ich kann im Februar in meinem Garten keine Erdbeeren ernten. Ich kann nicht erwarten, dass ich mich bei Tag an den Sternbildern orientieren kann oder dass ich bei Nacht ein Sonnenbad nehmen kann ...

Ich kann meinen Nachbarn nicht erschlagen, weil ich sein Haus haben möchte. Ich kann meine Kinder nicht verprügeln, nur weil ich gerade schlechte Laune habe ...

So wie ich mich bei jedem Spiel an bestimmte Spielregeln halten muss, so muss ich mich im Leben an bestimmte Gesetze halten. Wer das nicht akzeptieren kann, macht sich mindestens unbeliebt, wenn er nicht sogar mit der Justiz in Konflikt gerät.

Dein freier Wille

„Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste, drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste. - Konfuzius

Wie oft höre ich Menschen sagen: „Warum lässt Gott das zu? Ich denke, Er ist unser Vater!"

Ja, und? Gerade darum hat Er uns nicht zu Seinen Sklaven gemacht, sondern hat uns unseren freien Willen gegeben.

Vor einigen Jahren waren wir zu Besuch bei meiner Kusine. Ihre damals dreijährige Tochter lief immer wieder in die Nähe des Kamins. - „Heiß", sagte meine Kusine. „Geh da weg, sonst verbrennst du dich!!" - Ich fragte: „Willst du nicht lieber etwas davor stellen?" - „Nein", antwortete meine Kusine. „Wenn Lara mir nicht glaubt, muss sie es selbst fühlen!" - Einige Minuten später brüllte Lara fürchterlich. Sie hatte an die heißen Kacheln gefasst. - „Siehst du", sagte ihre Mutter, „ich hatte dir doch gesagt, dass es heiß ist."

So ist es auch mit Gott und den Menschen. Er spricht zu uns, aber wir hören nicht auf Ihn, weil wir glauben, wir wüssten es besser, und darum müssen wir durch schmerzliche Erfahrungen gehen, um den richtigen Weg zum Ziel zu finden.

Ich bringe gern den Vergleich mit dem Navigationssystem. So lange du seiner Stimme folgst, fährst du sicher. Dann kommt plötzlich eine Wegkreuzung. Die Stimme unseres Navigationssystems sagt: „Rechts abbiegen!" Du schaust in einen engen, holperigen Weg und sagst: „Nein, ich fahre lieber noch eine Weile geradeaus. Der nächste Weg ist bestimmt besser!" Dein Navigationssystem warnt dich, aber du weißt es besser. Weil es dir lästig wird, schaltest du es ab. Und plötzlich hast du dich völlig festgefahren. Der Weg endet, du hast nicht einmal Platz zum Wenden, dir bleibt nur noch der Rückwärtsgang. Reumütig schaltest du dein Gerät wieder ein. Geduldig hilft es dir aus der Irre heraus. Aber sobald du auf glattem und geraden Weg bist, weißt du wieder alles besser.

Gib deinem Navigator Gott nicht die Schuld, wenn du dich selbst ins Unglück steuerst! Wenn der Weg auch manchmal eng und holperig aussieht, du musst durch, damit du dein Ziel sicher erreichst!

Von der Dankbarkeit

Die Undankbarkeit ist ein Zeichen geistiger Armut und Schwäche. Sie verrät eine kleine, minderwertige Seele. - Trabert

Je mehr Ansprüche der Mensch an das Leben und an seine Umwelt stellt, umso weniger empfindet er, wie viel Dank er denen schuldet, die seine Ansprüche erfüllen. Dienstleistungen werden als ganz selbstverständlich angesehen. Schließlich bezahle ich die Menschen ja dafür, dass sie dies und das für mich tun. Fällt dir ein Stein aus deiner Krone, wenn du ihnen ein freundliches Wort dafür sagst?

Wie viele Menschen geben anderen die Schuld, wenn es ihnen nicht so geht, wie sie sich das vorstellen? Und schon gewinnen Neid, Unzufriedenheit und vielleicht sogar Wut in ihnen die Oberhand und lähmen ihre Lebensfreude.

"Der hat sich beim Chef eingeschleimt, darum darf er jetzt eine Fortbildung machen und wird befördert."

Warum gibst du nicht neidlos zu, dass der andere in diesem Bereich besser ist als du und darum zum Wohl der Gemeinschaft weitergebildet wird? Sei dankbar für den Platz, den du hast, und fülle ihn so aus, dass du vor deinem Gewissen bestehen kannst. Und dein Chef wird deinen Wert eines Tages auch erkennen. Irgend wann wird er auch dich loben und dir eine neue Möglichkeit eröffnen. Und wenn nicht, dann denke an den Spruch:

"Denke nicht immer an dich allein. Füge gefällig dich dem Ganzen!

Es können eben nicht alle tanzen, einer muss auch der Spielmann sein!"

Johann Wolfgang von Goethe

Setze dir ein Ziel für dein Leben! Aber wähle kein Luftschloss! Dein Ziel muss erreichbar sein!

Hast du ein Ideal? Einen Menschen, den du dir als Vorbild nehmen willst? Dann denke daran: Ideale sind wie Sterne: Du kannst sie nicht erreichen aber du kannst dich an ihnen orientieren!

Für einen Menschen, der weiß, wie er sein möchte und welchen Weg er gehen will, gibt es immer eine günstige Gelegenheit, seinem Ziel näher zu kommen. Wer aber sein Ziel nicht kennt, der kann auch den Weg nicht suchen und finden.

Wünsche dir nicht einen zu geraden Weg. Wo es keine Schwierigkeiten gibt, wird das Leben langweilig und der Mensch wird faul und träge. Und wenn du glaubst, dass dein Weg nicht mehr weiter geht, dann suche eine Möglichkeit. Es geht immer weiter, auch wenn du vielleicht einmal einen Umweg machen oder dir einen neuen Weg bahnen musst.

Nur nicht aufgeben! Und vor allem nicht die Schuld für eine scheinbare Ausweglosigkeit anderen Menschen geben.

Und wenn sich dir dann plötzlich eine Tür öffnet, vergiss nicht zu danken!

 Umgang mit der Natur

Ich wandere mit meinem Hund durch den Wald. Schon ehe ich um die nächste Biegung komme, höre ich das Kreischen von Kindern. Dann sehe ich vor mir einen Mann und eine Frau mit zwei Jungen, schätzungsweise sechs und acht Jahre alt. Die Jungen haben dicke Stöcke in den Händen und schlagen damit auf die Büsche und Blumen am Wegrand. Jeder Käfer, der über den Weg läuft, wird verfolgt und zertreten, sogar einem Schmetterling jagen sie nach und kreischen vor Freude, weil sie ihn getroffen haben.

Ich kann es mir nicht verkneifen, die Eltern anzusprechen.

"Was geht Sie das an?", fragt der Mann empört. "Gehört der Wald Ihnen? Schließlich wollen unsere Kinder doch bloß ein bisschen Spaß haben!"

Ich würde den Jungen am liebsten die Stöcke abnehmen, ihnen selbst ein paar Schläge damit versetzen und dann sagen: "Ich wollte auch bloß ein bisschen Spaß haben!"

Aber es lohnt sich nicht, sich mit solchen Leuten anzulegen.

Es muss ungeheuren Spaß machen, Leben zu zerstören. Warum auch nicht? Unsere Kinder sehen doch im Fernsehen ständig, wie es Spaß macht, anderen Böses zu tun.

Im Bestseller unter den Kinderbüchern wetteifern die Kinder, wer dem anderen am besten schaden kann, und es gibt kaum einen größeren Spaß, als wenn jemand es schafft, dass der andere sich hilflos oder unter Schmerzen krümmt und windet.

Wundern wir uns also nicht, wenn unsere Kinder gefühllos werden gegen die Natur und gegen andere Menschen.

Vergängliches Leben

Du bringst nichts mit herein, du nimmst nichts mit hinaus. Lass eine goldene Spur im alten Erdenhaus! - Friedrich Rückert

Am Waldrand steht ein Rittersporn. Eigenwillig gerundet sind seine dunkelgrünen Blätter, biegsam und fest geformt der Stengel. Die Blüte ist wie aus Seide geschnitten, ihr Blau leuchtet wie ein Edelstein. Dann kommt jemand daher, bricht die Blume und wirft sie ins Feuer. Wenige Augenblicke und die ganze leuchtende Pracht ist nur mehr ein schmales Streifchen Asche. (nach Romano Guardini: Von heiligen Zeichen)

Was das Feuer in kurzen Augenblicken tut, das vollbringt die Zeit ständig an allem, was lebt, an den Blumen, an den Tieren, an den Menschen. Ob es nun rascher geht oder langsamer, ob durch Einwirkung von Hunger, Krankheit, Feuer oder sonst etwas, einmal wird aus blühenden Leben Asche, aus  leuchtenden Farben grauer Staub, den der Wind verweht.

„Memento homo quia pulvis es et in pulverem reverteris", sagt der Priester am Aschermittwoch, wenn er den Gläubigen das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnet. „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst."

Mein Haus mit allem Inventar, meine Kleidung, mein Geld, meine Tiere, die Menschen, die ich geliebt oder gehasst habe, und nicht zuletzt ich selbst - alles wird zu Staub.

Was bleibt zurück?

„Menschen treten in unser Leben und begleiten uns ein Stück. Manche bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.“

Wie viele Spuren wirst du hinterlassen, wenn deine Seele deinen Körper verlässt?

Wert eines Menschenlebens

Was ist ein Menschenleben wert?

Wenn man heute in die Medien schaut, könnte man beinahe den Eindruck gewinnen, dass ein Menschenleben nichts mehr wert ist.

Eine Mutter tötet ihre Kinder.

Ein Selbstmordattentäter sprengt sich selbst und fünfzig Menschen in die Luft.

Ein betrunkener Autofahrer rast in eine Menschengruppe. Es gibt Tote und Schwerverletzte.

Randalierende Jugendliche schlagen einen alten Mann zusammen.

Klassenkameraden werden gequält ...

Mord, schwere Körperverletzung, psychische Verletzung von Menschen sind an der Tagesordnung.

Früher gab es das heute so verpönte Sprichwort: "Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu."

Heute heißt es bei vielen Menschen: "Andere? Warum? Hauptsache, ich habe meinen Spaß!"

Nach Aussage der Bibel wurde Jesus für dreißig Silberlinge verkauft. Heute wird bereits für zwei Euro ein Raubmord begangen. Was ist schon ein Menschenleben wert?

Behutsam sein

Denke immer daran, dass das Leben ein kostbares Gut ist. Es ist so kostbar, dass du seinen Wert weder schätzen noch ersetzen kannst.

Ein toter Gegenstand, der verloren geht, zerbricht oder anderswie unbrauchbar wird, ist zu ersetzen. Du kannst ihn suchen und wiederfinden, du kannst ihn reparieren oder du kannst dir ein neues Exemplar kaufen.

Ein Leben, das du zerstörst, kannst du mit allem Geld der Welt nicht wieder zum Leben erwecken. Darum habe Ehrfurcht vor dem Leben!

Der Mensch lebt als Körper, Geist und Seele. Eines kann nicht ohne das andere existieren. Wenn wir das Gebot hören: "Du sollst nicht töten!", dann denken wir zumeist an das Zerstören des Körpers. Aber es gibt auch Fälle, in denen der Geist und die Seele eines Menschen getötet werden.

Geh behutsam mit dem Leben deines Nächsten um! Es genügt nicht, dass du seinen Körper nicht verletzest. Töte nicht seinen eigenen Willen, seinen guten Ruf, seine Ehre, seinen Glauben an das Gute, seine Gefühle, seine Liebe zum Leben...

Denk einmal darüber nach, ob du vielleicht schon zum Mörder geworden bist, obwohl du noch nie dem Körper eines Menschen Schaden zugefügt hast.

Nimm deinen Nächsten ernst, auch wenn er nicht so alt ist wie du, nicht so intelligent und gebildet, nicht so reich und elegant gekleidet ... 

Ich habe unter Putzfrauen und Hilfsarbeitern Menschen kennen gelernt, mit denen ich mich lieber an den Tisch setzte und unterhielt als mit manchen Akademikern und Großindustriellen, die sich viel auf ihr Wissen und ihren Reichtum  einbildeten, im Grunde aber nur Angeber und Schwätzer waren.

Man sollte die Menschen nicht nach dem einschätzen, was sie nicht wissen, sondern nach dem, was sie wissen und welchen Gebrauch sie davon machen. (Vauvenargues)

Viel Spaß beim weiteren Stöbern auf meinen Seiten!

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