Fortsetzungsroman

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Nicht das Freuen, nicht das Leiden

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Leben

Aktualisiert

 Samstag, 27. Dezember 2008

Hier stelle ich Ihnen

eines meiner Bücher

als Fortsetzungsgeschichte vor.

Roman

erschienen

Februar 2005

ISBN

978-1-903343-62-3

19,00 Euro  

„Ich kann verstehen, warum du Sylvia den Anblick deines Zimmers ersparen wolltest“, mischte Diego sich ein und fügte vorwurfsvoll hinzu: „Warum hast du nicht versucht, eine angemessene Wohnung für dich zu mieten?“

„Kannst du dich in meine Lage versetzen?“, fragte Alfred. „Im Waisenhaus schlief ich mit neun anderen Jungen in einem Raum. Als Kerkhof mich als Lehrling einstellte, bot er mir die Kammer an, ein Zimmer für mich ganz allein. Ich war so glücklich, dass ich zunächst nicht bemerkte, wie schäbig es war und welche Absichten Kerkhof damit verfolgte. Er konnte einen großen Teil meines Lohns für Unterkunft und Verpflegung beanspruchen und hatte mich immer für zusätzliche Arbeiten zur Hand. Als ich meine Lehre beendet hatte, habe ich versucht eine andere Wohnung zu bekommen, aber nach drei Absagen habe ich nicht mehr den Mut aufgebracht, mich nochmals zu bewerben. Statt dessen fasste ich einen Entschluss. Das Stichwort für mein Sparbuch heißt Hamburg. Ich sparte, was ich entbehren konnte. Anfang November hätte ich meinen Führerschein gehabt und Urlaub bekommen. Dann wollte ich meine Sachen packen, nach Hamburg fahren und auf dem ersten Schiff anheuern, das nach Süd- oder Mittelamerika ging. Der Gedanke daran hat mich vieles ertragen lassen.“

„Ich sah, dass du ein Spielzeugtier vom Bett nahmst und einstecktest“, sagte Diego. „Darf ich es sehen?“

Alfred griff in seine Jacke und gab Volker den kleinen Affen. Er reichte ihn Diego, der ihn nachdenklich betrachtete.

„Wer hat dir dieses Äffchen geschenkt?“, wollte er wissen.

„Niemand“, gestand Alfred leicht verlegen. „So weit ich mich erinnern kann, habe ich nie eigenes Spielzeug besessen. Als ich meinen ersten Lohn erhielt, habe ich mir den kleinen Schimpansen gekauft und ihn Peppi genannt.“

„Dann gehört er auch zu deinen Kindheitserinnerungen“, behauptete Diego. „Wir hatten in unserem Park zwei solche Äffchen, Koko und Peppina. Sie leben jetzt auf unserer Hazienda.“

Sie hatten die Fähre erreicht. Während der Überfahrt unterhielten sie sich über belanglose Dinge. Als das Schiff am anderen Ufer anlegte, sagte Volker: „Wir müssen zunächst zu Vogel zurück. Er möchte ein persönliches Gespräch mit dir führen ohne deinen Vater und mich.“

„Mit mir allein? Warum?“, erkundigte Alfred sich unsicher.

„Er möchte die zweite Medaille sehen. Ich hatte übrigens das Gefühl, dass er Kerkhof nicht mag. Auch er bezeichnete die Bude, in der du hausen musstest, als unzumutbar. Deine Tagebücher hatte er zwar gesehen, aber er hat sie für spanische Übungsaufgaben gehalten.“

„Es ist gut, dass Kerkhof sie nicht lesen konnte“, meinte Alfred. „Es steht über ihn und seine Familie nicht viel Rühmliches darin.“

Er fuhr den Wagen auf den Parkplatz der Polizei. Mit klopfendem Herzen stieg er allein aus und ging die Treppe hinauf zu Kommissar Vogels Büro.

„Sie wollten mich noch einmal sprechen, Herr Kommissar?“, fragte er scheinbar lässig mit einem Lächeln.

„Ja, nehmen Sie bitte noch ein paar Minuten Platz, Herr Serrano“, forderte Vogel ihn auf. „Sie haben Mut, dass Sie tatsächlich ohne Ihren Vater und Ihren Anwalt kommen.“

„Gehört dazu Mut?“, stellte Alfred sich erstaunt. „Herr Klausen sagte, dass Sie mich allein sprechen möchten, folglich komme ich allein. Ich glaube nicht, dass Sie mich inhaftieren wollen, Herr Kommissar. Ich bin spanischer Staatsbürger.“

„Sie spielen Ihre Rolle ausgezeichnet, Herr Serrano.“

„Außerdem haben Sie mir Ihr Ehrenwort gegeben, dass Sie über das, was ich Ihnen erzählt habe, schweigen.“

„Danke für Ihr Vertrauen! Ich bewundere Sie, Alfredo Serrano! In den wenigen Stunden, in denen ich mich mit Ihnen befassen musste, waren Sie mir ein Rätsel, das ich gern ergründet hätte.“

„Und was finden Sie rätselhaft an mir?“

„Bei Kerkhof war alles schmutzig, ungepflegt und unordentlich, das Büro, die Werkstatt, die Wohnung, sogar die Menschen. Ein unangenehmer Geruch von ranzigem Fett und Zigarettenrauch lag überall in der Luft. Dann kam ich aus dem Chaos in Ihre armselige, kleine Kammer. Sie war tadellos sauber und aufgeräumt. Das winzige Waschbecken und der Wasserhahn waren blank. Der Raum roch angenehm nach Seife. Auf dem Bett saß ein Äffchen, auf dem Tisch standen ein weißes Usambaraveilchen und eine kleine Palme, an dem Regal hing ein Efeu. Sie hatten sich in dem primitivsten Raum des Hauses eine Insel geschaffen, die mir mehr von Ihrem Charakter zeigte, als Sie sich vorstellen können. Haben Sie übrigens nichts vermisst?“

„Meinen Sie die drei Topfblumen, die Sie gerade genannt haben? Die hat Kerkhof vermutlich in den Müll befördert.“

„Nein, ich habe sie mir als Andenken an Sie mitgenommen. Meine Frau pflegt sie liebevoll, so dass sie prächtig gediehen sind.“

„Das freut mich, Herr Kommissar! Danke!“

„Sie sagten eben in Ihrer bescheidenen Art, dass Sie nur durch sehr viel liebevolle Nachhilfe fähig wurden, sich in einem gepflegten Milieu zurecht zu finden. Das glaube ich Ihnen nicht. Meiner Meinung nach haben Sie sich immer einwandfrei verhalten und auf die Menschen, die Ihnen unvoreingenommen entgegen gekommen sind, einen korrekten Eindruck gemacht.“

„Wie wollen Sie das beurteilen können? Sie haben mich nur bei den Verhören gesehen.“

„Ich habe viele Leute nach Ihnen befragt und bekam die unterschiedlichsten Beurteilungen. Kerkhof schimpfte derart auf Sie, dass ich ihn schließlich gefragt habe, warum sein Vater Sie nicht längst entlassen hatte. Seine Kunden nannten Sie einen gewissenhaften und zuverlässigen Arbeiter, der immer ruhig und höflich blieb. Im Waisenhaus hieß es: ‚Brander? Ein Findling, vermutlich ein Zigeuner, jedenfalls ein Lügner und Raufbold.’ Nur der Hausmeister sagte: ‚Fred war ein liebenswerter, ehrlicher und naturverbundener Junge; er wurde fast täglich für Strafarbeiten zu mir beordert, weil er als Sündenbock für seine ganze Gruppe herhalten musste. Er arbeitete willig und geschickt.’ Ihre Lehrer sprachen von einem extrem intelligenten, fleißigen Schüler mit vorbildlichem Verhalten und bedauerten, dass man Ihnen kein Studium bewilligt hatte. Je länger ich mich mit Ihrem Fall beschäftigte, um so sympathischer wurden Sie mir. Ich ertappte mich dabei, dass ich nicht mehr nach Indizien für Ihre Schuld suchte, sondern nach Beweisen für Ihre Unschuld.“

„Warum verschwiegen Sie dann, dass Mariano Bánez nicht Alfred Brander war? Warum wurde ich nicht rehabilitiert?“

„Was hätte es Ihnen eingebracht? Sie säßen wieder in dem primitiven Mansardenzimmer und müssten Autos reparieren. Kerkhof wäre noch gehässiger zu Ihnen, denn ein bisschen von dem Verdacht wäre an Ihnen hängen geblieben. Sie dürfen mir glauben, Herr Serrano, dass ich mich ehrlich freue, weil ich sehe, dass Sie bei ihrer mutigen Flucht einen Platz gefunden haben, an dem Sie für vieles entschädigt werden, was man Ihnen angetan hat. Das war es, was ich für Sie erhofft hatte, dass Ihre Flucht für Sie in einem besseren Leben enden würde. Darf ich jetzt die Medaille sehen, die Sie mitgenommen haben, und würden Sie mir die andere auch noch einmal zeigen?“

Alfred nahm seine Medaille aus seiner Jackentasche, löste die andere von seinem Hals und legte beide auf den Schreibtisch. Vogel griff nach den Münzen und verglich sie.

„Bis auf die Namen sind sie identisch“, stellte er fest. „Damit ist der Fall für mich ganz eindeutig. Alfred Brander und Mariano Bánez waren wirklich Zwillingsbrüder.“

Er tauschte die Anhänger auf den Ketten aus, stand auf, hängte Alfred seine Medaille um und reichte ihm die kurze Kette mit Carls Münze. Dann nahm er aus einer Mappe einen Brief, den er Alfred reichte mit den Worten: „Ich habe ein Schreiben für Ihren Vater fertig gemacht. Schauen Sie bitte hinein und sagen mir, ob Sie damit zufrieden sind.“

Alfred steckte Carls Kette in seine Jackentasche, nahm aus dem offenen Kuvert einen Dienstbogen mit dem Briefkopf ‚Der Polizeipräsident’ und las.

„Herrn Diego Serrano wird hiermit Folgendes bescheinigt:

Der am 2. November 1981 in Sagunto / Spanien entführte Carlos Serrano wurde bei einer Verbrecherjagd am 28. Oktober 2001 gegen 23:00 Uhr von einem niederländischen Grenzbeamten erschossen und am 2. November 2001 unter dem Namen Alfred Brander auf dem Friedhof in Koben bestattet. Die beglaubigte Kopie des Totenscheins ist beigefügt.

Alfred Brander wurde nachweisbar als fünfjähriger Junge in Duisburg aufgefunden. Er lebte drei Jahre bei Pflegeeltern namens Brander in Duisburg, kam bis zur Schulentlassung in das Waisenhaus in Koben und arbeitete dann zunächst als Lehrling, später als Geselle in der Kfz-Werkstatt Kerkhof in Mahr.“

Neben dem Dienstsiegel der Polizei hatten Vogel und der Polizeipräsident die Bescheinigung unterschrieben.

„Das ist die Wahrheit, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit“, lächelte Vogel.

„Daraus ist nicht einmal ersichtlich, dass mein Bruder der gejagte Verbrecher war“, stellte Alfred glücklich fest und stand auf. „Danke, Herr Kommissar!“

„Keine Ursache, Herr Serrano!“, wehrte Vogel ab. „Damit sind hoffentlich auch Ihre letzten Probleme aus der Welt geschafft. Ich persönlich finde es bedauerlich, dass Sie Deutschland verlassen. Für Ihre Zukunft in Spanien wünsche ich Ihnen viel Glück und hoffe, dass ich Sie einmal wiedersehe.“

„Warum nicht?“, meinte Alfred. „Sie haben unsere Adresse. Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihren nächsten Urlaub bei uns in Sagunto verbringen würden.“

„Meinen restlichen Urlaub muss ich in diesem Jahr vom 10. bis 24. Oktober nehmen“, sagte Vogel. „Ursprünglich wollte ich dann mit meiner Frau und meinem fünfjährigen Sohn Niels für ein paar Tage in den Odenwald fahren, aber...“

„Ihr Urlaubstermin ist wunderbar!“, unterbrach Alfred ihn. „Ich lade Sie, Ihre Frau und Ihren Sohn zu meiner Hochzeit ein, die am 18. Oktober in meinem Elternhaus in Spanien stattfindet.“

„Im Augenblick kann ich mir leider keine kostspielige Reise leisten“, erklärte Vogel. „Ich kann nämlich vielleicht ein Haus in Vehnen kaufen.“

„Der Flug, die Übernachtungen in einer Pension sowie die Verpflegung in unserem Haus oder in einem Restaurant sind für unsere Hochzeitsgäste kostenlos“, belehrte Alfred ihn. „Sobald ich wieder in Spanien bin, sende ich Ihnen die Flugtickets für den Hinflug am 12. und den Rückflug am 20. Oktober. Sie befinden sich bei der Reise in Gesellschaft meines Freundes Volker Klausen mit seiner Frau und seinem fünfjährigen Sohn Malte.“

„Die Einladung darf ich nicht annehmen“, bedauerte Vogel.

„Warum nicht? Ich will Sie nicht bestechen. Das hätte vor unseren Gesprächen geschehen müssen. Darf ein Polizeibeamter sich nicht von einem Freund zur Hochzeit einladen lassen?“

„Von einem Freund?“, wiederholte Vogel erstaunt.

„Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, Herr Kommissar“, begann Alfred unsicher, „ich meine ja nur... ich will mich nicht aufdrängen.“

Vogels Augen strahlten. Er reichte Alfred die Hand.

„Alfredo Serrano, ich nehme dich beim Wort, denn es freut mich sehr, einen Freund wie dich zu finden, aber du darfst mich dann nicht mehr mit ‚Herr Kommissar’ ansprechen. Ich heiße Norbert.“

„Danke, Norbert“, entgegnete Alfred erleichtert und fügte zögernd hinzu: „In Deutschland werde ich Fred genannt.“

„Gut, Fred! Denk bitte daran, dass du von dem, was heute hier in meinem Raum verhandelt wurde, nichts weitertragen darfst. Es könnte für mich verhängnisvoll werden.“

„Für einige meiner Helfer und für mich selbst nicht weniger, darum liegt Schweigen nicht nur in deinem Interesse“, erwiderte Alfred ernst. „Erlaubst du, dass ich mich für heute verabschiede? Vater und Volker machen sich sicher bereits Sorgen um mich. Ich denke, dass wir uns noch sehen oder mindestens telefonisch sprechen, ehe ich Deutschland verlasse.“

In diesem Augenblick klopfte es an der Tür. Diego und Volker traten ein.

„Brauchst du Hilfe, chico?“, fragte Volker hastig.

„Alles in Ordnung, amigo“, beruhigte Alfred ihn und reichte seinem Vater den Brief. „Norbert und ich haben gerade Freundschaft miteinander geschlossen.“

„Wer ist Norbert?“, erkundigte Volker sich irritiert, dann schaute er den Kommissar an, hielt ihm seine Hand hin, in die Vogel ohne Zögern einschlug, und zitierte: „Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte!“

„Ich habe Norbert mit Frau und Sohn zu unserer Hochzeit eingeladen, amigo“, erklärte Alfred. „Vielleicht könnt ihr beide Kontakt miteinander halten. Familie Vogel will nämlich nach Vehnen ziehen.“

„Allerdings ist das leider noch nicht sicher“, gestand Norbert. „Die Erbengemeinschaft fordert zwar nur 120.000 Euro, will das Geld aber bar sehen. Meine Frau und ich besitzen jeder 30.000, die Bank will uns höchstens 40.000 als Hypothek gewähren, weil das Haus ein ziemlich verkommener Altbau und das riesige Grundstück völlig verwildert ist. Also fehlt mir die Restfinanzierung.“

Diego hatte den Brief gelesen und steckte ihn in seine Brieftasche. Jetzt wandte er sich an Vogel: „Vergessen Sie die Hypothek bei der Bank. Einem Freund meines Sohnes gebe ich einen Kredit zinsfrei mit zwanzig Jahren Ziel.“

„Aber - das geht nicht“, meinte Norbert unsicher.

„Du hast meinen Vater scheinbar nicht richtig verstanden“, erklärte Alfred. „Er will dir kein Geld schenken, sondern bietet dir ein Darlehn an, das du in für dich erschwinglichen Raten auf Heller und Pfennig zurückzahlen musst.“

„Darauf kannst du dich ruhig einlassen, das ist völlig legal“, fügte Volker hinzu. „Ich könnte einen offiziellen Vertrag aufsetzen und als Zeuge unterschreiben, damit du nicht in den Verdacht gerätst, Bestechungsgeld angenommen zu haben. Wärst du damit einverstanden?“

Norbert schaute seine drei Besucher der Reihe nach an, dann sagte er freudestrahlend: „Heute ist ein Glückstag, wie ich ihn noch nie erlebt habe, seitdem ich mich vor zwei Jahren von Hamburg nach hier versetzen ließ. Zuerst besucht mich der Mann, um den ich mir monatelang heimlich sorgenvolle Gedanken gemacht habe, dann finde ich zwei Freunde auf einen Schlag, und jetzt wird auch noch mein Traum vom Eigenheim wahr. Heike, Niels und ich hausen nämlich zur Zeit in einer ziemlich kleinen Wohnung in einer miesen Umgebung.“

„Besprechen Sie mit Herrn Klausen, welche Summe Sie benötigen und wie Sie das Geld ohne zu große Belastung für Sie zurückzahlen können“, sagte Diego. „Denken Sie auch daran, dass bei einem Altbau eine Menge Kosten für Renovierungen entstehen. Sobald ich weiß, wie viel Sie haben möchten, können Sie eine Woche später über das Geld verfügen.“

„Und damit unsere Familien sich bis zu Freds Hochzeit mit Sylvia schon ein bisschen kennen lernen“, ergänzte Volker, „lade ich deine Frau, deinen Sohn und dich für nächsten Mittwoch ein. Ich erwarte euch um 10:00 Uhr in Eschenhausen, Mozartstraße 24. Ende der Veranstaltung irgendwann nach dem Abendessen.“

„Den ganzen Tag?“, wunderte Norbert sich.

„Warum nicht?“, lachte Volker. „Fred und Sylvia kommen auch.“

„Verbindlich zusagen kann ich leider nicht, aber ich versuche, ob ich meinen freien Tag auf den Mittwoch verlegen kann. Ich rufe dich auf jeden Fall in deinem Büro an“, versprach Norbert. „Einen ganzen Tag mit euch beiden verleben, das würde mich wirklich reizen. Und Heike freut sich bestimmt auch, wenn Sie zwei Frauen kennen lernen kann, die altersmäßig zu ihr passen.“

„Drei Frauen“, korrigierte Volker, „denn meine Schwester Sonja hat auch einen freien Tag und ist bei der Party.“

Diego warf einen Blick auf die Uhr und sagte: „Lasst uns jetzt bitte nach Hause fahren. Ich denke, dass Elisabeth und Sylvia sich bereits Sorgen um uns machen.“

„Vor allem kommen wir schon mindestens zehn Minuten zu spät zum Abendessen“, stellte Alfred fest.

„Hoffentlich kann Sylvia uns das verzeihen!“, lachte Volker.

Alfred schaute ihn ernst an und fragte: „Glaubst du, amigo, dass es etwas gibt, was Sylvia uns nicht verzeihen könnte?“

Fortsetzung 3. Januar 2009

Viel Spaß beim weiteren Stöbern auf meinen Seiten!

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